Schriftfähigkeit heute

Eine Prognose: "Lesefähigkeit bleibt eine Schlüsselqualifikation auch in der sogenannten Mediengesellschaft."
(von der Lahr, H.: Lesen: Verlust einer Schlüsselqualifikation für die Informationsgesellschaft. In: Media Perspektiven 1/1996; 2 - 7.)

 

Und die Empirie der Literalitätsforschung:

zu Literalität, Literalitätsniveaus (s. z.B. Brügelmann 1999): OECD-Studien; IEA-Studien; usw.

Und, insbesondere, Schriftfähigkeit und Medienkompetenz ("Literacy" und "Media Literacy"):

"Von Media Literacy zu sprechen, hat etwas Irreführendes: Medienkompetenz als das Ganze der Fähigkeiten und Fertigkeiten des Gebrauchs, des Verständnisses, der Kritik und der Gestaltung von Medien schließt selbstverständlich Schriftfähigkeit ein. Literale Kompetenz ist eine mediale Basiskompetenz. In diesem Sinne läßt sich vielleicht auch der Definitionsversuch des Aspen-Instituts und der Canadian Association for Media Literacy (1992) lesen: "Media literacy is the ability to access, analyze, evaluate and produce communication in a variety of forms." Medienkompetent ist diejenige Person, die sich auf den Umgang mit, das Verständnis und die Kritik von sowie die Herstellung von textuellen, intertextuellen, medialen und intermedialen Objekten versteht - pikturale Objekte selbstverständlich eingeschlossen." (Switalla 1997)

 

Die literal kompetente Person in der Informationsgesellschaft muss also neben der Lese- und Schriftfähigkeit noch weitere Kompetenzen besitzen. "Informationskompetenz" ist gefordert.

Diese Seite im Pathfinder speichern