(Sprache und) Schrift als kognitives Medium, Schrift
als "kognitives Artefakt"
(Clark 1997; 193ff):
Sprache, Schrift als Medien nicht bloß der Kommunikation, der Mitteilung, sondern des "öffentlichen Denkens", der öffentlichen, intersubjektiven Kognition. Schrift dient nicht (nur) dazu, Gedanken zu haben und dann niederzuschreiben und mitzuteilen; Schrift ist vielmehr das Medium, in dem wir denken, das Denken ist der Prozeß des Schreibens; "writing as an environmental manipulation that transforms the problem space for human brains" (Clark 1997; 197). Indem wir sprechen, schreiben, erzeugen wir zeichenhafte, symbolische Darstellungen, die unsere Wahrnehmungen strukturieren, organisieren, modellieren - und eben dadurch auch Rückwirkungen haben auf die Prozesse und die Strukturen "im Kopf" und "im Gehirn"...
Der Grundgedanke dabei: siehe A. Clarks "Mangrovenwald"-Bild!