(siehe auch "Literale
Kompetenz")
Eine einheitliche Definition literaler Kompetenz existiert z.Zt. nicht. Die umfassenste Kompetenz einer Person in der Informationsgesellschaft ist wohl die Informationskompetenz.
"Information literacy" wird dabei definiert als:
"the skills of information problem solving" (
Position Statement on Information Literacy)
oder genauer:
"the abilities to recognize when information is needed and to locate, evaluate,
effectively use, and communicate information in its various formats" (State
University of New York (SUNY) Council of Library Directors.
Information Literacy
Initiative).
Eine informationskompetente Person (= eine literal kompetente Person in
der Wissensgesellschaft) ist also in der Lage, Informationen in allen möglichen
Formen zu finden, zu evaluieren, zu benutzen und zu kommunizieren. Dazu nötig
ist eine Beherrschung und Integration von traditioneller Literalität ("library
literacy"), Medienkompetenz, Computerliteralität, technologischer
Kompetenz, Ethik, kritischem Denken und Kommunikationsvermögen. (siehe
California State University.
Information
Competence in the CSU: A Report. Dec. 1995.)
Und was sind überhaupt die künftigen Anforderungen an das "Allgemeinwissen als Basis und Orientierung"?
"Vier Felder des Allgemeinwissens" einer (auch literal) kompetenten Person
(Prognos 1998; 151ff):
(1) "Instrumentelle/methodische Kompetenz" ("Allgemeine Grundlagen und Kulturtechniken"; "Umgang
mit Informationstechniken"): bes.: 154ff!
(2) "Personale Kompetenz" ("Persönliches Erfahrungswissen"; Persönliche Fähigkeiten
zum Umgang mit Wissen")
(3) "Soziale Kompetenz" ("Kommunikative Kompetenzen"; "Soziale Orientierung")
(4) "Inhaltliches Basiswissen" ("Inhaltliches Wissen über aktuelle Probleme";
"Inhaltliche Grundlagen"...)