Literal kompetente Person

Wissensgesellschaft

Hier: "Instrumentelle Kompetenz" ("Allgemeine Kulturtechniken"; "Neue Informationstechniken") "zur Orientierung in der Wissensgesellschaft" (Prognos 1998; 154ff):

Wenn die Expertisen eher ein konventionelles Verständnis der Kulturtechniken und Informationstechniken artikulieren, ist gleichwohl gänzlich unstrittig, daß literale Kompetenzen auch in Zukunft zu den elementaren Kompetenzen im Bereich des (impliziten wie expliziten) "Allgemeinwissens" ("Instrumentelle Kompetenz" einerseits", "Inhaltliches Wissen" andererseits) gehören werden. zum "inhaltlichen Basiswissen" gehört nach Experten-Auffassung selbstverständlich auch ein "Grundlagenwissen" im Bereich der "klassischen Themen" - etwa von "Literatur, Kunst" (Prognos 1998; 164): "Als wichitge Bestandteile des Allgemeinwissens der Zukunft werden im Teilgebiet Literatur, Kunst ebenfalls eine Reihe grundlegender Wissensgebiete genannt: Es handelt sich um Lesen, westlich-abendländische Literatur und Schreibtechnik sowie um ihre Anwendungen im Bereich des Journalismus. Bezüglich Kunst stehen die Bezüge zur menschlichen Gesellschaft im Vordergrund. Als wichtige Grundlagen eingestuft werden aber auch die Ästhetik, moderne Formen künstlerischer Gestaltung und deren Anwendung außerhalb der Kunst." (Prognos 1998; 165) Mit anderen Worten: Literale, literarische und ästhetische Kompetenzen werden auch in Zukunft zum kulturellen Basiswissen der "Wissensgesellschaft" gehören! (Wieso auch nicht, mag man sich fragen: Schult doch das Denken in Bezugsrahmen anderer "möglicher Welten" die Wahrnehmung und das Verständnis der faktischen Welten!)

 

Die Studie selbst: Expertenbefragungen, Entwicklungsbedarfe im Bereich von Wissenstechnologien, Wissensmanagement, Textmanagement, texttechnologischem Know How, ...

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