W. van Lück:

"Nur diejenigen neuen Medien fördern die Qualität des Lernens, die Lernende zum Fragen, Staunen und Verwundern anregen, die ihre eigenen Interessen und Gefühle aufgreifen, die an persönliche Erfahrungen und Beobachtungen anknüpfen, die für sinnliche "Wahr-Nehmungen" und authentische Begegnungen aufschließen und die keinen Lernweg vorgeben. Medien dieser Art fördern eigenaktive Tätigkeiten wie: lesen, stöbern, schreiben, anordnen, strukturieren, umgestalten, modellieren und simulieren. Solche Medien besitzen in der Regel im hypermedialen Datenbestand auch vielfältige Dokumente, die zum gemeinschaftlichen Handeln herausfordern wie: diskutieren, interpretieren, bewerten, befragen, beobachten und experimentieren. Operative Werkzeuge in diesen Medien erlauben, mit einer zunehmenden Fülle von Text-, Grafik-, Bild-, Ton- und Animationsbausteinen, Komplexitäten aufzu "schreiben" oder Informationen zu komplexen Sach- und Sinnverhalten zu finden, diese zu "rechnen" und zu "lesen". Lesen, Schreiben, und Rechnen müssen heute viel umfassender gesehen werden. Neu bestimmt sind sie in der Informationsgesellschaft wichtige Basisqualifikationen für alle Menschen."

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