Vom "Text als Fläche" zum "Text als Raum":
"Text als Fläche" ist zunächst einmal gar kein Gegensatz
zum "Text als Raum", denn "Fläche" ist qua Definition
selbst ein Raum, ein zweidimensionaler allerdings. Der Raum für den gedruckten
Text ist die weisse Oberfläche einer Seite Papier. Streng genommen ist
der erfahrbare Raum elektronischer Literatur auch zweidimensional, denn der
Text wird repräsentiert auf dem zweidimensionalen Computermonitor.
Worum es bei dieser Gegenüberstellung jedoch eigentlich geht, ist der
imaginäre Raum, den der Text in der Vorstellung der Lesenden einnimt.
Wie begreifen Lesende den Text als solchen?